Der Einstieg mit CBD - Wie fange ich an?

Der Einstieg mit CBD - Wie fange ich an?

CBD - ein wahrer Trend, der sich innerhalb kürzester Zeit etabliert hat. Die zahlreichen Anbieter und eine breite Produktpalette können den Einstieg schwieriger aussehen lassen, als er eigentlich ist. 


Die gute Nachricht: Man kann so gut wie nichts falsch machen. Solange man auf die hochwertige und zertifizierte Qualität der Produkte achtet.


Die Qualitätskontrolle


CBD (Cannabidiol) ist ein Produkt, welches rein natürlich gewonnen wird. Gerade deshalb sollten bei Qualität und Herkunft der Hanfprodukte keine Abstriche gemacht werden.


Ein Mindestkriterium neben der reinen Bio-Qualität aller Produkte sollte die Überprüfung anhand von Analysenzertifikaten sein. Analysezertifikate zeigen dir ganz genau, was in den jeweiligen Produkten steckt und versichern dir, dass du höchstwahrscheinlich bei einem seriösen Anbieter gelandet bist. Solche Zertifikate sollten immer einfach einsehbar und vor allem von einem unabhängigen Labor erstellt worden sein.


Man kennt es seit langem aus der Lebensmittelindustrie - ein Check auf die Inhaltsangaben von Produkten verrät viel über die Qualität. Immerhin sollte man sich darüber Gedanken machen, was genau man seinem eigenen Körper verabreicht. Die Inhaltsstoffe sollten daher kritisch beäugt werden und nie nach Chemie klingen.


Einige reine Zusatzstoffe können jedoch auch von Vorteil sein. Darunter vor allem Terpene und natürliche, hochwertige Pflanzenöle.


Ein gutes CBD-Produkt kann weitere natürliche Inhaltsstoffe enthalten, die die Wirkung sogar verstärken können. Hochwertige Öle wie Kokos- oder Hanföl sind dazu auch noch gut für die Gesundheit. Terpene, die ebenso natürlich in der Cannabis-Pflanze vorkommen wie CBD, können die gewünschte Wirkung sogar noch zusätzlich verstärken. Hier spricht man vom sogenannten "Entourage-Effekt".


Das natürliche Produkt hat kaum Nebenwirkungen und ist sehr gut verträglich - egal, welche Anwendung man für den Einstieg mit CBD wählt. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten allerdings keine CBD-Produkte verwendet werden.


Wie funktioniert CBD?


Cannabinoide sind Wirkstoffe, die ganz natürlich in der Cannabispflanze vorkommen. CBD (Cannabidiol) ist eines dieser Cannabinoide und kann separat aus der Pflanze extrahiert werden. Es hat keine berauschende oder psychoaktive Wirkung auf den menschlichen Körper, wie z.B. THC, eines von über 104 Cannabinoiden der Hanfpflanze.


CBD ist unter Medizinern wie auch Anwendern deswegen so beliebt, da der Pflanzenextrakt unkompliziert und vor allem vielseitig helfen kann. Schaut man sich die Liste an positiven Wirkungen an, fragt man sich nach den Gründen. Es liegt daran, dass wir ein sogenanntes "Endocannabinoid-System" in unseren Körper tragen. Über dieses System gelangen Cannabinoide direkt an unsere Rezeptoren.


Das fand im Jahr 1987 Prof. Allyn Howlett von der Saint-Louis-University aus Missouri (USA) heraus. Er entdeckte das körpereigene Endocannabinoid-System. Der Körper besitzt dort Cannabinoid-Rezeptoren, da er auch selbst in der Lage ist, Cannabinoide herzustellen. Wenn wir CBD nutzen, um unserem System zu helfen, lassen die gewünschten Wirkungen nicht lange auf sich warten. 


Diese Erkenntnis rief zahlreiche Wissenschafter und Mediziner auf den Plan. So folgen seither zahlreiche Studien, die vor allem aktuell nahezu jeden Monat neue Erkenntnisse zu den positiven Eigenschaften von CBD liefern und bestätigen.


Wie nehme ich CBD?


Das Angebot an Produkten ist vielseitig. Jeder findet garantiert ein Produkt am Markt, welches man zum Einstieg anhand weniger Kriterien auswählen kann und einem schnell zusagen wird.


Neben dem persönlichen Geschmack spielen hier auch die eigenen Vorlieben eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ob man ein Öl bevorzugt oder das Verdampfen via E-Zigarette, der Beigabe von CBD zu Lebensmitteln oder die äußere Anwendung - das hängt oft auch mit einer persönlichen Vorgeschichte zusammen. Die Möglichkeiten haben alle ihre eigenen Vorteile. Drei Möglichkeiten möchten wir etwas genauer betrachten.


CBD als Öl


Es ist nicht nur die aktuell bekannteste, sondern auch eine der einfachsten Anwendungsformen: CBD-Öl. Die Dosierung des Öls ist kinderleicht und kann individuell angepasst werden.


Es gibt verschiedene Öle mit unterschiedlichem Gehalt des Wirkstoffes. Zum Einstieg eignet sich ein Öl mit 5% oder 10%, denn steigern kann man sich bekanntlich immer.


Vollspektrum-Öle sind am meisten zu empfehlen. Diese enthalten eine Kombination an Cannabinoiden und natürlichen Pflanzenstoffen für eine ideale Wirkweise.


CBD-Öl wird üblicherweise in Tropfen dosiert. Dazu wird das CBD-Öl in kleinen Fläschchen mit einer Pipette geliefert. Die tropfenweise Dosierung macht es jedem Einsteiger leicht, die gewünschte Menge ohne Probleme abzumessen.


Die meisten Nutzer träufeln sich das CBD-Öl unter die Zunge und nehmen es so direkt über ihre Schleimhaut auf. Das CBD-Öl sollte dazu ca. eine Minute unter der Zunge behalten werden. Danach kann es bequem mit Wasser heruntergespült werden.


Die Wirkung bei dieser Art der Anwendung tritt meist nach 30-60 Minuten ein.


Eine weitere Möglichkeit ist es, das Öl in Speisen einzumischen. Wem der Geschmack nicht zusagt, könnte diese Variante bevorzugen. Insbesondere in Smoothies macht sich das Öl gut und ist geschmacklich kaum merkbar. Durch den Umweg über den Magen verzögert sich jedoch die Wirkung bei dieser Einnahme.


CBD Vaporizer - Verdampfen statt rauchen


Die Inhalation von CBD bringt ohne Frage den schnellsten Effekt auf den menschlichen Körper. Bereits nach 1-3 Minuten kann die Wirkung verspürt werden, wenn der Pflanzenextrakt eingeatmet wird. Durch die Lunge gelangen die Wirkstoffe direkt in den Blutkreislauf und daher ohne Umwege in unser System. Das erklärt die schnelle Wirkung und die Beliebtheit von CBD-Kartuschen für Vape Pens.


Dabei ist das Verdampfen mit CBD-Vaporizern auch noch gesundheitlich besser verträglich als das Rauchen von Tabak. Nutzer von E-Zigaretten oder ehemalige Raucher entscheiden sich deshalb gerne für diese Variante. Doch auch Menschen, die in bestimmten Alltagssituationen eine schnelle Wirkung wünschen, können mit dem Verdampfen die richtige Anwendung gefunden haben. 


Voraussetzung ist hierfür, dass Sie ein verdampfbares CBD-Öl erwerben. Diese sind bereits in fertig und perfekt abgestimmten Kartuschen erhältlich, die die gewünschte Menge an Inhaltsstoffen enthält.


CBD zur äußerlichen Anwendung - Cremes und Salben


Die stark entzündungshemmende Wirkung der Hanfpflanze kann vielen Menschen bei ihren Hautproblemen und Hautkrankheiten helfen. Studien haben ergeben, dass Akne durch die Nutzung von Hanfprodukten bei den Teilnehmern gemildert werden konnte. Dabei unterscheidet sich die Anwendung solcher Produkte nicht von normalen Cremes und Kosmetikprodukten, die sonst verwendet werden. Es wird einfach in Form des gewählten Produktes in einem dünnen Film auf die entsprechende Stelle aufgetragen.


Auch lokale Schmerzen können durch das gezielte Auftragen von Salben und Lotionen gemildert werden. Neben der entzündungshemmenden Wirkung kommt hier auch der schmerzlindernde Effekt von CBD zum Einsatz. Bei Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und auch Nervenschmerzen kann die äußerliche Verwendung von Hanfprodukten schnelle Erleichterung bringen.


Wie viel CBD sollte ich einnehmen?


Wenn man CBD ausprobieren möchte, ist es grundsätzlich ratsam, mit einer geringen Dosis zu beginnen und den eigenen Körper genau zu beobachten.


Es sind keine hohen Dosierungen nötig, um gewünschte Effekte schnell zu erreichen. Stattdessen sollten Sie versuchen, in sich hineinzuspüren. Der entspannende Effekt tritt in der Regel nach kürzester Zeit ein, während für bestimmte Krankheitsbilder und Symptome eine Anwendung von mindestens zwei Wochen empfohlen werden kann.


Am Anfang sollte man sich vor allem die Frage stellen, wofür genau man CBD einnehmen möchte und welche Wirkung man sich davon verspricht.


Darüber hinaus gibt es kaum generelle Aussagen, die man zur empfohlenen Menge treffen kann. Hier gilt tatsächlich: Probieren geht über Studieren.


Da bei der Einnahme dieses Naturproduktes kaum Nebenwirkungen auftreten, kann man ziemlich risikofrei testen und etwas mit den Produkten experimentieren.


Sollten Sie regelmäßig andere Medikamente zu sich nehmen, empfehlen wir die Absprache mit den behandelnden Ärzten vor der ersten CBD-Einnahme.


Ist das alles legal?


Ja, CBD ist in Deutschland vollkommen legal.


Natürlich müssen zahlreiche Bestimmungen im Herstellungsprozess eingehalten werden, damit die Produkte auch wirklich legal sind. Der wichtigste Punkt ist, dass die verwendeten Hanfpflanzen weniger als 0,2% THC enthalten. Grundsätzlich sollte man als Nutzer auf die Seriosität der Hersteller und Anbieter sowie auf die Herkunft der verwendeten Hanfpflanzen. 


Ebenso sollten sämtliche Zertifikate und Tests unabhängiger Labore für den Nutzer einsehbar sein.


Es ist ein gutes Indiz für Seriosität, wenn der Anbieter mit viel Transparenz und offenen Karten spielt.


Hat man einmal eine Marke gefunden, die gut funktioniert und die gewünschten Wirkungen erzielt, sollte man nicht laufend zu anderen Produkten wechseln. So hat der Körper genügend Zeit, sich darauf einzustellen und es gibt keinen Grund für erneute Zweifel an einem anderen Produkt.



Hinweis: Die medizinische Wirkung von CBD (Cannabidiol), auf die wir in diesem Blog-Artikel verweisen, bezieht sich auf kontrollierte, klinische Studien und pharmazeutisches CBD. New Garden Lab macht keinerlei Vorschlag zur möglichen Zweckbestimmung und überlässt Nutzversprechen den Apothekern.


⇒ Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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