Was ist CBD?

Was ist CBD?

Wer sich für natürliche Gesundheits- und Wellnessprodukte interessiert, kommt am Begriff CBD kaum mehr vorbei. Doch was genau bedeuten die drei Buchstaben, von denen so viele Menschen sprechen? 


CBD ist eine Abkürzung, die zwar nach Chemie klingen mag, damit aber nichts zu tun hat. Die Abkürzung steht für Cannabidiol - ein vollkommen natürliches Pflanzenprodukt. Es wird hauptsächlich aus Hanf gewonnen wie auch das deutlich bekanntere THC. Beide werden zu den Cannabinoiden gezählt. Die Begriffe ähneln sich sehr - was für Einsteiger verwirrend sein kann.


Als wesentlicher Bestandteil der Hanfpflanze wirkt Cannabidiol im Gegensatz zu THC (Tetrahydrocannabiol) jedoch keinesfalls berauschend. Es kann sich stattdessen positiv auf unser körperliches Wohlbefinden auswirken. Übrigens, aufgrund der Vielseitigkeit wird Hanf als Nutzpflanze bereits seit über 10.000 Jahren angebaut und weltweit geschätzt.


CBD wird eine entspannende, krampflösende und schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Auch in der Kosmetikbranche erlebt der Wirkstoff wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung einen regelrechten Hype. Öle, Salben, Bodylotions und Cremes - Hanfkosmetik kann bei weit mehr als Akne oder lokalen Gelenkschmerzen helfen. 


Doch was macht gerade CBD so vielseitig einsetzbar? Das Geheimnis liegt in der besonderen Wirkung auf viele unterschiedliche Bereiche unseres Nervensystems.


Ganzheitliche Wirkung von CBD


Die Rezeptoren für Cannabinoide befinden sich in den Zellen unseres Nervensystems und bilden gemeinsam das Endocannabinoid-System. Aber was sind eigentlich Rezeptoren? Einfach ausgedrückt sind es die Enden unserer Nervenzellen, die Reize von Außen aufnehmen können und diese in Signalprozesse oder Erregungen im Körper umwandeln können. Somit hat das Endocannabinoid-System einen direkten Einfluss auf viele unserer Körperfunktionen. 


Innerhalb dieses Systems bindet CBD an die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren. Die pflanzlichen Cannabinoide sind den körpereigenen Endocannabinoiden so ähnlich, dass sie sich als Boten sowohl hemmend als auch aktivierend auf den Organismus wirken können. So erklärt sich, warum das Nahrungsergänzungsmittel für so viele unterschiedliche Gründe angewandt wird. 


Während sich die CB1-Rezeptoren an nahezu allen Neuronen des Gehirns befinden und damit auf sämtliche Bereiche des Körpers wirken, nehmen die CB2-Rezeptoren vor allem Einfluss auf das Immunsystem. In der Forschung wird deshalb auch insbesondere die mögliche hemmende Wirkung von Cannabidiol auf Tumorzellen, Psoriasis, Allergien und Immunkrankheiten untersucht.


Die wichtigsten Wirkungsmechanismen:

  • antibakteriell
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • zellschützend
  • Harmonisierung der Neurotransmitter-Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin)
  • Senkung des Blutdrucks
  • Unterstützung von Knochenwachstum und Immunsystem


ANWENDUNG UND HERSTELLUNG von CBD


So vielfältig wie die Wirkung von CBD auf den Körper sind auch die Anwendungsbereiche. Je nach Geschmack haben Sie die Wahl aus Ölen, Cremes, Lotionen, Salben und mehr. Besonders schnell tritt die Wirkung als CBD-Öl aufgetragen unter der Zunge ein, da so der Wirkstoff direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. 


Die hochwertigen CBD-Öle unserer hauseigenen Marke HERBLIZ werden in einem aufwendigen Herstellungsverfahren entwickelt. Hier wird ein reines Isolat getrennt von den anderen Hanfbestandteilen gefiltert. Dieses Extrakt besteht aus bis zu 99,99% Cannabidiol. Neben weiteren Cannabidioden enthält das HERBLIZ Vollspektrum-CBD-Öl auch andere wertvolle Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, wie Terpene, Bitterstoffe und Flavonide. Dadurch profitieren Sie vom sogenannten Entourage-Effekt, der durch die perfekte Abrundung der einzelnen Substanzen für eine optimale Wirkung sorgt. Als Trägeröl benutzen wir ausschließlich reine Bio-Öle wie Kürbiskern-, MCT Kokos- oder Mariendistelöl. 


Die Einnahme der Vollspektrumtropfen soll außerdem die Abwehrkräfte und das Immunsystem stärken, wofür nicht nur das Cannabinoid selbst verantwortlich ist, sondern auch die Vielzahl der enthaltenen Mikronährstoffe, wie z.B. Chlorophyll und Carotinoide sowie die Vitamine E, B1 und B12. Die Dosierung der Tropfen richtet sich nach einigen Aspekten. Darunter dem individuellen Gesundheitsziel, dem Körpergewicht, dem Stoffwechsel und nicht zuletzt auch nach dem subjektiven Empfinden.


Die wichtigsten Anwendungsgebiete:

  • Stress
  • Haut- und Gelenkprobleme
  • Schlafstörungen
  • Angststörungen und Panikattacken
  • Depressionen
  • Appetitreduktion
  • Nikotinentwöhnung
  • Menstruationsbeschwerden 
  • Entzündungen
  • Arthrose, Arthritis, Rheuma, Epilepsie


Wie nehme ich das CBD-Öl ein?

CBD-Öl kann durch die Pipette ganz einfach in Tropfen dosiert werden. Einfach die Tropfen je nach Bedarf und Verzehrempfehlung direkt unter die Zunge geben und ca. 30 Sekunden bis 1 Minute lang einwirken lassen. Als Einsteiger beginnen Sie am besten mit ein bis drei Tropfen eines niedrig dosierten Produktes (z.B. HERBLIZ Vollspektrum-CBD-Öl 5%) und steigern sich langsam bis zur gewünschten Wirkung.

Wie schmecken CBD-Tropfen?

Je nach Geschmacksrichtung können die Tropfen nach den unterschiedlichen Terpenen, Flavonoiden und Trägerölen, wie z.B. Kokosöl oder Olivenöl, schmecken. Reines CBD-Öl erinnert geschmacklich an Heu, das Aroma wird allerdings sofort von Wasser oder anderen Getränken überdeckt. Auch im Kaffee oder Kakao ist das Öl komplett geschmacksneutral. Herbliz bietet eine große Auswahl an CBD-Ölen mit verschiedenen Geschmackssorten und Aromen, angelehnt an die natürlichen Terpenenprofile der Hanfpflanze.

Wie schnell wirkt CBD im Körper?

Da jeder Organismus einzigartig ist, setzt die Wirkung auch bei jedem Menschen unterschiedlich schnell ein. Die Darreichungsform entscheidet jedoch maßgeblich über die Resorptionszeit. Bei der äußerlichen Einnahme über die Haut (z.B. durch Cremes) kann es zwischen 20 Minuten und 2 Stunden dauern, bis die Substanz vollständig vom Blut aufgenommen wird. 


Beim Verdampfen mit einem Vaporizer sind erste Effekte dagegen oft unmittelbar spürbar, da das CBD über die Lungenbläschen ohne Umwege in den Blutkreislauf gelangt. Die Wirkung eines CBD-Öls tritt bereits nach etwa 15 Minuten ein, wenn es unter die Zunge getropft wird. Die Aufnahme über die Mundschleimhaut ist hier für die recht schnelle Wirkung verantwortlich.

Wie lange wirkt CBD im Körper?

Auch hier gilt: Es gibt viele individuelle Faktoren, welche die Wirkungsdauer bestimmen. Je nach Dosierung, Bioverfügbarkeit und Darreichungsform des Cannabidiols sowie Körpergewicht und Stoffwechselzustand des Konsumenten bleibt der Wirkstoff über mehrere Stunden im Körper. Durchschnittlich hält die Wirkung ca. 4 bis 6 Stunden an. Gelangt CBD schnell in den Kreislauf (z.B. durch Vaporisieren oder als Öl), ist die Halbwertszeit jedoch kürzer. Erfolgt die Aufnahme langsamer (z.B. über den Magen oder die Haut), hält auch die Wirkung länger an.

Ist CBD legal?

Ja, wenn der Händler ausschließlich legale Cannabis-Produkte gemäß der geltenden EU-Nahrungsergänzungsmittel-Richtlinie 2002/46/EG in seinem Angebot bereitstellt. Cannabidiol ist laut Regelung des §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes nämlich nicht als Arznei-, sondern als Nahrungsergänzungsmittel vorgesehen und deshalb frei am Markt zu erwerben.

 
Grundsätzlich ist der Wirkstoff in Deutschland also für jeden legal, der mindestens 18 Jahre alt ist. Das gilt auch für daraus hergestellte Produkte wie Öl, solange der THC-Gehalt den festgelegten Grenzwert von 0,2% nicht überschreitet. 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Wählen Sie einen Hersteller, dem Sie vertrauen können. Achten Sie darauf, dass der CBD-Gehalt auf den Produkten angegeben ist und entscheiden Sie sich je nach Bedarf für 5- bis 20-prozentiges CBD Öl. Das Trägeröl sollte aus hochwertigen Bio-Ölen bestehen, wie z.B. Kürbiskernöl. Besondere Qualitätsprodukte erkennen Sie zudem an verschiedenen Analyse Zertifikaten und Gütesiegeln.

Ist CBD-Öl auch für Tiere geeignet?

Da auch Tiere ein Endocannabinoid-System besitzen, ist die Verabreichung von CBD auch hier möglich. Jedoch sollten Besitzer hier darauf achten, dass Sie nur speziell für Tiere hergestellte Produkte nutzen. Hunde haben eine höhere Konzentration an Rezeptoren im Gehirn als andere Lebewesen. Das macht Sie sehr empfänglich für Cannabinoide. Terpene und THC hingegen sind für Hunde und Katzen zum Beispiel gänzlich ungeeignet. Daher gibt es spezielle Produkte für die Tierwelt mit niedrigerer Dosierung.



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