Besser Schlafen mit CBD?

Besser Schlafen mit CBD?

Schlafstörungen sind in Deutschland ein weit verbreitetes Volksleiden. Probleme beim Ein- und Durchschlafen, Tagesmüdigkeit oder Alpträume, die einen aufschrecken lassen - Schlafprobleme haben viele Gesichter und noch mehr Ursachen. 


Es ist einerseits tröstend zu wissen, dass man mit seinem unregelmäßigen Schlaf nicht alleine ist. Andererseits kann es kein gutes Zeichen sein, dass mehr als 80 Prozent der deutschen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen an Schlafstörungen leiden. 


Der Erzfeind des ruhigen Schlafes - Stress als Ursache 


Wenn der Kollege im Büro nicht über die Schmerzen im unteren Rücken klagt, dann vermutlich über seine Schlafprobleme. Es ist eher zur Seltenheit geworden, dass Menschen von einem regelmäßigem und erholsamem Schlaf berichten. Vielmehr ist jedes Wochenende zu kurz, die Erholungsphasen so gut wie nicht existent und der Urlaub immer zu schnell vorbei. Schlafprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden. Schuld ist unser Alltagsstress. Denn er ist der größte Verursacher der nächtlichen Unruhe.


Unser heutiger Alltagsstress wird als häufigste Ursache für einen unruhigen und wenig erholsamen Schlaf genannt. Und das hat seinen Preis: Spätestens am Nachmittag kommt der Hänger und man wird von der Tagesmüdigkeit eingeholt. Anspruchsvolle Jobs, eine schnelllebige Gesellschaft, hohe Ansprüche an sich selbst und niemals endende To-Do-Listen - der tägliche Druck macht es schwer, abends einfach abschalten zu können. Die Folgen erschweren dann auch noch den Alltag.


Wer abends nicht einschlafen kann weil der Kopf noch voller Gedanken ist, der wacht morgens vermutlich gerädert auf. Stress kann auch dazu führen, dass man nachts ständig aufwacht oder sich unruhig im Bett hin- und herwältzt. Ein unruhiger Schlaf ist ein Anzeichen dafür, dass der Körper mit dem Stressabbau des Tages beschäftigt ist. Und es macht das Aufstehen am nächsten Tag nicht leichter.


Treten die Probleme akut auf, kann man selbst vielleicht noch eine Ursache ausmachen und entgegensteuern. Doch wirklich beeinträchtigend wird es dann, wenn ein Teufelskreis entsteht. Wer unter akutem Schlafmangel leidet oder bereits chronische Schlafprobleme hat, sollte das Ganze gemeinsam mit seinem Arzt angehen. Denn Schlafprobleme sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Grundsätzlich sollte es immer höchste Priorität haben, das Problem bei der Wurzel zu packen und die Ursache zu finden.



Weitere Ursachen für Schlafprobleme 


Neben Stress gibt es zahlreiche weitere Ursachen für Schlafstörungen. Im Schlaf verarbeitet der Körper die Erlebnisse des Tages. Ist dieser gestört, werden wir in unserem natürlichen Rhythmus gestört. Psychische Probleme oder andere Krankheiten können eine grundlegende Ursache für die Schlafprobleme sein.


Organische Krankheiten als Ursache für Schlafstörungen 

  • Herz- & Kreislauf-Störungen (z.B. Hoher Blutdruck)
  • Gelenkentzündungen (z.B. Rheuma)
  • Atemwegs- oder Lungenkrankheiten (z.B. Asthma, Bronchitis)
  • Chronische Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Parkinson
  • Tinnitus


Psychische Krankheiten als Ursache für Schlafstörungen 

  • Depression
  • Angstzustände
  • Seelische Belastungen
  • Burn-Out-Syndrom
  • Zwangsstörungen
  • Manien
  • Schizophrenie


Bekämpfung der Symptome - warum Schlafmittel keine Dauerlösung sind 


In vielen Fällen werden statt der Ursache nur die Symptome für den Schlafmangel bekämpft. Man möchte das Problem schnell lösen und greift zu handelsüblichen Schlafmitteln. Diese sind heutzutage meist aus Tranquilizern hergestellt. Solche Medikamente helfen beim Angstabbau und tragen zur Entspannung bei. Stoffe wie Benzodiazepine, Doxylamin oder Promethazin wirken angstlösend, beruhigend, muskelentspannend und krampflösend. Sie erzeugen einen künstlichen Schlafzustand, der keinen richtigen Tiefschlaf zulässt. 


Solche Schlafmittel haben einige unerfreuliche Nebenwirkungen. Durch die Inhaltsstoffe werden eigene Botenstoffe des Körpers ersetzt, die er zum erholsamen Schlaf braucht. Der Körper gewöhnt sich an das Medikament und produziert selbst weniger der benötigten Botenstoffe. Immerhin wird der Job ihm abgenommen. Dadurch entsteht ein Risiko zur Abhängigkeit. Leider wird diese Nebenwirkung von vielen Nutzern erst zu spät bemerkt. Mehr als eine Millionen Deutscher sollen abhängig von Schlafmitteln sein. Die Dunkelziffer ist bekanntlich weitaus höher.


CBD als Alternative? Die muskelentspannende Wirkung 


Pflanzliche natürliche Mittel sind immer als Alternative zu chemischen Medikamenten verfügbar. Es lohnt sich der Versuch für Menschen, denen es schwer fällt, ganz ohne Hilfsmittel einzuschlafen.


Altbewährte Pflanzen wie Baldrian sind zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit längst bekannt. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft bringen jedoch auch neue pflanzliche Helfer mit sich, die eine Alternative darstellen. CBD liegt im Trend - auch bei Schlafproblemen. 


Der große Vorteil ist der Wirkmechanismus des Pflanzenstoffes. Statt die körpereigenen Botenstoffe zu ersetzen, regt CBD (Cannabidiol) die Produktion der körpereigenen Botenstoffe an. Damit hilft der Wirkstoff direkt an der Ursache des Problems. Das Cannabinoid dockt direkt an das menschliche Endocannabinoidsystem an. Hier agiert es wie ein kleiner Helfer, der zur Unterstützung eilt, um die eigenen Systeme wieder anzukurbeln. Durch diese Art der Wirkung entsteht durch CBD keine Abhängigkeit.


Auch wenn die Untersuchungen zu Schlafstörungen in Zusammenhang mit CBD noch sehr jung sind, können insbesondere einzelne Eigenschaften eindeutig belegt werden - durch Studien und zahlreiche Anwender. CBD wirkt muskelentspannend, angstlösend, beruhigend und krampflösend. Kommt Ihnen das bekannt vor? Es sind die gleichen Eigenschaften, die heutige Schlafmittel mit sich bringen - mit einem großen Unterschied: Dem Wirkmechanismus.


CBD wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd 


Neben der häufigsten Ursache von Schlafmangel - dem Alltagsstress - treten insbesondere Schmerzen jeglicher Art als Grund für den gestörten Schlaf auf.

Die Eigenschaften von CBD können auch bei diesen Ursachen helfen. Schmerzen entstehen oft durch Entzündungen. Hier hilft die hemmende Wirkung von CBD - egal ob oral eingenommen oder lokal auf eine betroffene Stelle aufgetragen. Die Vielfalt an CBD-Produkten lässt einigen Spielraum zur gewünschten Anwendung.


Da CBD generell entspannend wirkt, können auch chronische Schmerzen jeglicher Art gelindert werden. Jeder Körper reagiert anders auf pflanzliche Stoffe. Daher kann man CBD nicht als Allheilmittel benennen. Einen Versuch ist es jedoch wert, bevor man chemische Medikamente dauerhaft zum Einschlafen benötigt.


Wechsel von Schlafmedikamenten zu CBD 


Bereits weiter oben im Artikel haben wir erläutert, dass chemische Schlafmittel einen künstlichen Schlafzustand herstellen. Dies führt auch dazu, dass das Gehirn nicht mehr normal arbeiten kann. Es wird direkt in das Nervensystem eingegriffen und die Verarbeitung des Tages kann nicht wie gewohnt stattfinden. Dem Körper werden die wichtigen Tiefschlafphasen genommen, was zu fehlender Erholung führt. 


Menschen, die regelmäßig Schlafmittel einnehmen, können das vermutlich bestätigen: Man fühlt sich am nächsten Morgen fast so gerädert, als hätte man am Abend davor zu tief ins Glas geschaut. Man ist weniger belastbar und schneller gereizt. Ein elender Teufelskreis, den man im Alltag nur schwer wieder durchbrechen kann.


Der Wirkmechanismus von CBD kann hier für Abhilfe sorgen. Der Körper lernt wieder, die Botenstoffe selbst zu produzieren und aktiv zum eigenen erholsamen Schlaf beizutragen. Das beste sind die ausbleibenden Nebenwirkungen. CBD führt nicht zur Abhängigkeit. Es gibt kaum Erfahrungsberichte, die von Auswirkungen am nächsten Tag berichten. Stattdessen berichten Nutzer von längeren Tiefschlafphasen, die zu einem erholten Gefühl am folgenden Tag beitragen.


Die richtige Dosierung von CBD bei Schlafproblemen 


Während man auf den Verpackungen handelsüblicher Schlafmittel immer eine genaue Anleitung findet, sieht es bei CBD ganz anders aus. Experimentieren geht über Studieren statt ellenlanger Beipackzettel. Das kann erstmal abschreckend wirken, bedeutet jedoch auch, das nichts wirklich schief gehen kann. 

Gegen Schlafprobleme empfiehlt sich die orale Einnahme von CBD-Öl kurz vor dem Schlafengehen. Eine Wirkung tritt über die Mundschleimhaut nach etwa 20-30 Minuten ein. Die Dosierung kann dabei in Tropfenform individuell angepasst werden.



⇒ Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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